Ein Übergangsritual für Jugendliche in Zeiten der Pubertät (13-16 Jahre).

 

Wenn Sie Interesse haben, einen Walk A Way in ihrer Nähe zu organisieren, kann ich Sie in der Vorbereitung unterstützen.

 

Vom 30. Mai bis 02. Juni findet im Hainich ein offenes Walk A Way für Jugendliche statt. Es gibt noch freie Plätze. Das Vorbereitungsgespräch mit den Jugendlichen und ihren Eltern findet Anfang März per Zoomkonferenz statt. Bei Interesse bitte bei mir melden. info@helgebartels.de

 

Walk A Way

 

Wenn Kinder zu Jugendlichen werden, brauchen sie einen geschützten Raum, in dem sie ihre Stärke, ihren Mut, ihre Grenzen und ihre Schwächen wahrnehmen können. Pubertät ist Neuorientierung und Verselbständigung. Im Gegensatz zum Kind fangen Jugendliche an, ihr Tun zu reflektieren, sie hinterfragen Gesellschaft, Elternhaus und Schule, um ihre eigene Position zu finden. Sich selbst bewusst werden schafft Selbstbewusstsein und hilft, für sich selbst einzustehen und sich in der Welt behaupten zu können. Jugendliche brauchen Eltern und erwachsene Freunde, die sie sehen, die akzeptieren wie sie sind, die hinter ihnen stehen und die sie dabei unterstützen, ihren eigenen Weg zu gehen.

 

Das Ritual besteht aus drei Phasen:

 

Vorbereitung:

 

  • Gesprächsrunden und Übungen zum Thema Lebensziel, Beruf-ung, Pubertät und Abschied von der Kindheit.
  • Praktisch Vorbereitung. Ein Nachtlager in der Natur errichten und seinen persönlichen Kraftplatz in der Natur finden.
  • Spielen, Seele baumeln lassen, Geschichten erzählen, Musik und Lagerfeuer.
  • Physische und psychische Vorbereitung auf das Nachtsolo.
  • Umgang mit objektiven und subjektiven Gefahren.
  • Methoden der Angstbewältigung
  • Vertrag über Verhaltensregeln während des Nachtsolos

 

Nachtsolo:

Die Jugendlichen verbringen eine Nacht, vom Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, mit Schlafsack, Plane und Isomatte allein (nicht in der Gruppe) im Wald.

 

Rückkehr und Würdigung durch die Familie:

 

  • Am Morgen empfangen die Eltern ihre Söhne und Töchter, um sie in ihrer neuen Lebensphase zu bestätigen und zu würdigen.
  • Die zurückgekehrten Jugendlichen erzählen von ihren Erlebnissen während des Nachtsolos.
  • Durch Spiegeln (wertschätzendes Zurückerzählen der gehörten Geschichten) erfahren die Jugendlichen Bestätigung darin, in ihrer neuen Lebensphase angekommen zu sein und bekommen das Vertrauen ausgesprochen, die daraus resultierenden Konsequenzen selbständig tragen zu können.
  • Kleines Abschiedsfest mit Picknick und Geschichten am Lagerfeuer.

 

Praktische Umsetzung

 

Wenn Familien erkennen, dass Pubertät ein ganz normaler Veränderungsprozess ist, kehrt Beruhigung ein. Um diesen Effekt gewinnbringend für alle Beteiligten umzusetzen, habe ich ein System entwickelt, in das sich Eltern in der Vorbereitungsphase aktiv einbringen müssen. Ich brauche eine/n Hauptansprechpartner/in, der/die alle relevanten Informationen von mir erhält und diese an die interessierten Eltern/Kinder weitergibt. Sie gründen eine Elterninitiative unter Freunden oder über die Schule, in die sich interessierte Eltern und ihre Kinder integrieren können. In einem Vorbereitungsgespräch vor Ort bin ich für Fragen und Antworten anwesend.

 

Da sie sich besser in ihrem nahen Umfeld auskennen, kommen folgende Aufgaben auf sie zu:

 

Geeignetes Waldstück vor Ort finden, Kontakt zu Förster, Besitzer und Jägern aufnehmen. Veranstaltungsort vorbereiten, Versammlungszelt aufbauen.

 

Wenn sie Interesse haben, ihrem jugendlichen Kind dieses Übergangsritual zu schenken, sprechen sie als erstes mit ihrem Kind. Ein Walk A Way ist nur sinnvoll, wenn Jugendliche sich einen Vorteil davon versprechen und freiwillig mitmachen. In unserem Kulturkreis haben Übergangsrituale, in dieser Form, noch keine Tradition. Das ändert sich jetzt. In Weimar findet es, durch Organisation einer engagierten Elterninitiative, schon das siebente Jahr in Folge statt.

 

Wenn sie ihr Kind in eine schon bestehende Gruppe integrieren möchten, melden sie sich bitte bei mir.

 

Weitere Infos:

 

info@helgebartels.de

 

 

 

 

 

 

 

Das Team:

 

Helge Bartels und Ursula Wältring, Nicole Stappel, Katja Naumann.

 

Ich arbeite immer mit einer ausgebildeten Visionssucheleiterin zusammen. Zusätzlich begleitet das Team eine Assistentin.

 

Nähere Infos zu meinen Kolleginnen finden sie auf meiner Webseite unter Partner.

 

 

 

 

 

 

 

Der Preis:

 

Festpreis, den sie bitte telefonisch erfragen.

 

 

 

 

 

 

 

Teilnehmerzahl:

 

5-12 Jugendliche